Ausgeführte Arbeiten in unserer Werkstatt
Aus beschädigten Stühlen werden wieder Lieblingsstücke
Echte Flechtarbeiten, Reparaturen und Instandsetzungen aus unserer Stuhlflechterei-Werkstatt.
Hier zeigen wir Beispiele aus unserer täglichen Arbeit: beschädigte, verschlissene oder instabile Stühle vor der Bearbeitung und das fertige Ergebnis nach der fachgerechten Instandsetzung.
Die Vorher-/Nachher-Bilder zeigen, wie viel mit Erfahrung, handwerklichem Können und den passenden Materialien oft wieder möglich ist. Jeder Stuhl erzählt seine eigene Geschichte – und jedes fertige Ergebnis ist ein Beweis dafür, dass sich hochwertige Handwerksarbeit lohnt.
EIN BLICK IN UNSERE STUHLFLECHTEREI
OHRENSESSEL MIT NEUEM WIENER GEFLECHT
Dieser klassische Ohrensessel kam mit einem stark beschädigten Wiener Geflecht in unsere Stuhlflechterei. Durch eine fachgerechte Erneuerung des Geflechts erhielt der Stuhl seine ursprüngliche Stabilität und seinen charakteristischen Ausdruck zurück. Das Vorher-/Nachher-Bild zeigt eindrucksvoll, wie sich handwerkliche Präzision auf das fertige Ergebnis auswirkt.
Ausgeführte Arbeiten – Geflechterneuerung einer historischen Bank mit drei Vollsonnen
Diese historische Bank kam mit einem außergewöhnlichen Rückenteil in unsere Werkstatt. Das kunstvolle Wiener Geflecht mit den drei Vollsonnen war stark beschädigt und musste vollständig erneuert werden.
Bei einer Arbeit wie dieser geht es nicht nur darum, ein neues Geflecht einzusetzen. Jede einzelne Flechtreihe muss exakt zum Möbelstück passen, damit die charakteristische Gestaltung mit den drei Vollsonnen erhalten bleibt und sich harmonisch in den historischen Holzrahmen einfügt.
Auf dieser Seite begleiten wir Sie Schritt für Schritt durch die Entstehung des neuen Wiener Geflechts – von der Vorbereitung über die eigentliche Flechtarbeit bis hin zur fertigen Bank.
Material und Werkzeug
Die Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis.
Für die Erneuerung eines Wiener Geflechts verwenden wir sorgfältig ausgewähltes Flechtmaterial, das vor der Verarbeitung vorbereitet wird. Materialstärke, Feuchtigkeit und die spätere Flechtrichtung müssen genau aufeinander abgestimmt sein, damit das neue Geflecht gleichmäßig gespannt ist und viele Jahre seine Stabilität behält.
Auch die verwendeten Werkzeuge spielen eine wichtige Rolle. Ahlen, Messer, Zwingen und weitere Hilfsmittel ermöglichen eine präzise Verarbeitung, schonen die vorhandenen Bohrungen und schützen den historischen Holzrahmen während der gesamten Arbeit.
Beginn der Arbeiten
Sorgfalt von Anfang an.
Die historische Bank kam mit einem stark beschädigten Wiener Geflecht in unsere Werkstatt. Nach einer sorgfältigen Begutachtung wurde das alte Geflecht vollständig entfernt. Das folgende Bild zeigt den vorbereiteten Holzrahmen und bildet den Ausgangspunkt für die anschließende Geflechterneuerung.
Bevor das neue Wiener Geflecht eingearbeitet werden kann, werden die Bohrungen gereinigt, alte Materialreste sorgfältig entfernt und der gesamte Rahmen gründlich kontrolliert. Gerade bei historischen Möbeln geben die verbliebenen Flechtreste wichtige Hinweise auf die ursprüngliche Flechttechnik und den Zustand des Holzrahmens.
Diese sorgfältige Vorbereitung schafft die Grundlage dafür, dass sich das neue Geflecht später gleichmäßig einarbeiten lässt und sich harmonisch in das historische Möbelstück einfügt.
Kontrolle während des Geflechtaufbaus
Die Rückseite gehört genauso zur Qualität wie die Vorderseite.
Eine fachgerechte Geflechterneuerung erkennt man nicht nur an der sichtbaren Sitz- oder Rückenfläche. Auch auf der Rückseite muss jeder Flechtstrang sauber verlaufen und die Spannung gleichmäßig über den gesamten Rahmen verteilt sein.
Gerade bei dieser historischen Bank war es wichtig, die große Geflechtfläche mit dem richtigen Maß an Spannung aufzubauen. Das neue Wiener Geflecht soll dauerhaft tragen, eine harmonische Optik erhalten und gleichzeitig den historischen Holzrahmen schonen. Erst wenn Vorder- und Rückseite gleichermaßen überzeugen, ist die Arbeit wirklich abgeschlossen.
Vor der Fertigstellung
Färben, anpassen und sorgfältig nacharbeiten.
Bevor die Geflechterneuerung abgeschlossen ist, werden Farbton, Übergänge und alle Details noch einmal sorgfältig kontrolliert. Das neue Wiener Geflecht soll sich harmonisch in den historischen Holzrahmen einfügen und wie ein selbstverständlicher Bestandteil der Bank wirken.
Gerade diese letzten Arbeitsschritte entscheiden über den Gesamteindruck. Sind die Kanten sauber ausgearbeitet? Ist die Flechtfläche gleichmäßig gespannt? Passt das neue Geflecht optisch zum Alter und Charakter des Möbelstücks? Erst wenn alle Details stimmen, gilt die Arbeit in unserer Werkstatt als abgeschlossen.
Detailaufnahme
Die Vollsonne macht die Handwerkskunst sichtbar.
Erst aus der Nähe zeigt sich die besondere Schwierigkeit eines Vollsonnengeflechts. Die einzelnen Strahlen müssen präzise in das umliegende Wiener Geflecht übergehen und ein gleichmäßiges, harmonisches Gesamtbild ergeben.
Jede Flechtreihe wird von Hand eingearbeitet und exakt an die benachbarten Geflechtstränge angepasst. Gerade diese sorgfältige Detailarbeit verleiht dem historischen Möbelstück seinen besonderen Charakter und macht den Unterschied zwischen einer einfachen Reparatur und echter Handwerksarbeit sichtbar.
Fertigstellung
Der ursprüngliche Charakter bleibt erhalten.
Nach der fachgerechten Geflechterneuerung präsentiert sich die historische Bank wieder als harmonisches Gesamtbild. Holzrahmen, Wiener Geflecht und die drei kunstvoll ausgeführten Vollsonnen bilden wieder eine Einheit und verleihen dem Möbelstück seine ursprüngliche Ausstrahlung zurück.
Solche Arbeiten zeigen den Wert traditioneller Handwerkskunst. Statt ein historisches Möbelstück zu ersetzen, wird seine Substanz bewahrt und seine Nutzbarkeit für viele weitere Jahre erhalten. Eine sorgfältige Geflechterneuerung verbindet handwerkliches Können mit dem respektvollen Erhalt eines wertvollen Einzelstücks.
Ausgeführte Arbeiten – Geflechterneuerung an einem historischen Sessel
Dieser historische Sessel besitzt eine durchgehende Sitz- und Rückenfläche aus Wiener Geflecht. Das alte Geflecht war verschlissen und musste vollständig entfernt werden, bevor die eigentliche Flechtarbeit beginnen konnte.
Gerade bei einem durchgehenden Geflecht stellt die gleichmäßige Spannung eine besondere Herausforderung dar. Sitz und Rücken bilden eine gemeinsame Fläche und müssen während der gesamten Arbeit exakt aufeinander abgestimmt werden.
Auf dieser Seite begleiten wir die Entstehung des neuen Wiener Geflechts – vom vorbereiteten Holzrahmen über die einzelnen Arbeitsschritte bis zum fertig geflochtenen Sessel.
Beginn der Flechtarbeit
Schritt für Schritt entsteht das neue Wiener Geflecht.
Nachdem der Holzrahmen vorbereitet wurde, beginnt das Einziehen des neuen Wiener Geflechts. Dabei wird jeder einzelne Flechtstrang von Hand durch die vorhandenen Bohrungen geführt und sorgfältig ausgerichtet. So entsteht nach und nach das charakteristische Flechtmuster.
Die roten Holzkeile halten die einzelnen Stränge während der Arbeit sicher in Position. Sie sorgen dafür, dass das Geflecht gleichmäßig gespannt bleibt und die Form des Sessels von Sitzfläche bis zur Rückenlehne exakt übernommen wird.
Während der Flechtarbeit
Gleichmäßige Spannung für eine dauerhaft stabile Sitzfläche.
Mit jeder Flechtreihe wächst das charakteristische Wiener Geflecht weiter zusammen. Dabei muss jeder Flechtstrang mit der richtigen Spannung eingearbeitet werden, damit die große, durchgehende Sitz- und Rückenfläche später gleichmäßig trägt und angenehm sitzt.
Während der gesamten Arbeit werden die einzelnen Stränge immer wieder kontrolliert und nachgespannt. Erst das sorgfältige Zusammenspiel aller Flechtrichtungen verleiht dem Geflecht seine hohe Stabilität, die elegante Optik und die lange Haltbarkeit.
Fertigstellung
Aus dem leeren Holzrahmen ist wieder ein vollständiger Sessel geworden.
Nach Abschluss der Flechtarbeit präsentiert sich der historische Sessel wieder als harmonische Einheit. Das neue Wiener Geflecht fügt sich nahtlos in den Holzrahmen ein und übernimmt wieder die elegante, durchgehende Form von Sitzfläche und Rückenlehne.
Eine fachgerechte Geflechterneuerung erhält nicht nur die Funktion des Möbelstücks, sondern bewahrt auch seinen ursprünglichen Charakter. So bleibt ein hochwertiger Sessel für viele weitere Jahre erhalten und kann wieder täglich genutzt werden.
Ausgeführte Arbeiten – Erneuerung eines Vollsonnengeflechts
Traditionelle Handwerkskunst für ein außergewöhnliches Möbelstück.
Dieses historische Möbel besitzt ein aufwendig gearbeitetes Vollsonnengeflecht in der Rückenlehne. Diese besondere Flechttechnik zählt zu den anspruchsvollsten Arbeiten der klassischen Stuhlflechterei und erfordert viel Erfahrung sowie höchste Präzision.
Beschädigte Geflechtstränge beeinträchtigen nicht nur die Optik, sondern auch die Stabilität der Rückenlehne. Ziel dieser Geflechterneuerung war es, die ursprüngliche Gestaltung vollständig zu erhalten und das Möbelstück wieder für viele Jahre nutzbar zu machen.
Material und Vorbereitung
Jede hochwertige Flechtarbeit beginnt mit dem richtigen Material.
Für ein Vollsonnengeflecht werden sorgfältig ausgewählte Peddigrohrstränge verwendet. Vor der Verarbeitung werden sie vorbereitet und auf Stärke, Feuchtigkeit und Biegsamkeit abgestimmt, damit später ein gleichmäßiges Flechtbild entstehen kann.
Neben dem Flechtmaterial kommen traditionelle Werkzeuge wie Ahlen, Messer, Keile und weitere Hilfsmittel zum Einsatz. Sie ermöglichen eine präzise Verarbeitung und schonen gleichzeitig den historischen Holzrahmen.
Beginn der Flechtarbeit
Schritt für Schritt entsteht das neue Vollsonnengeflecht.
Nach dem Entfernen des alten Geflechts und der sorgfältigen Vorbereitung des Holzrahmens beginnt die eigentliche Flechtarbeit. Anders als bei einem klassischen Wiener Geflecht entsteht ein Vollsonnengeflecht von seinem Mittelpunkt aus. Von dort werden die ersten Strahlen exakt ausgerichtet und anschließend nach und nach mit dem umliegenden Geflecht verbunden.
Während der Arbeit wird jeder einzelne Flechtstrang sorgfältig gespannt und kontrolliert. Die roten Holzkeile halten das Material sicher in Position und ermöglichen ein präzises Arbeiten, bis das charakteristische Sonnenmotiv vollständig aufgebaut ist.
Gerade diese Kombination aus exakter Spannung, sauberer Linienführung und gleichmäßigem Flechtbild macht ein Vollsonnengeflecht zu einer der anspruchsvollsten Arbeiten der traditionellen Stuhlflechterei.
Detailaufnahme
Die Vollsonne ist das Herzstück dieser Flechttechnik.
Erst in der Nahaufnahme wird sichtbar, wie präzise die einzelnen Strahlen in das umliegende Wiener Geflecht eingebunden werden. Jeder Flechtstrang besitzt seinen festen Platz und trägt zu einem harmonischen Gesamtbild bei.
Gerade diese feinen Übergänge machen ein Vollsonnengeflecht zu einer der anspruchsvollsten Arbeiten der traditionellen Stuhlflechterei und zeigen den Unterschied zwischen einfacher Flechtarbeit und echter Handwerkskunst.
Fertigstellung
Der ursprüngliche Charakter bleibt vollständig erhalten.
Nach Abschluss aller Flechtarbeiten präsentiert sich das Vollsonnengeflecht wieder in seiner ursprünglichen Eleganz. Das neue Geflecht fügt sich harmonisch in den historischen Holzrahmen ein und verleiht dem Möbelstück seine besondere Ausstrahlung zurück.
Eine fachgerecht ausgeführte Geflechterneuerung erhält nicht nur die Funktion des Möbels, sondern bewahrt zugleich seinen historischen Charakter. So bleibt ein wertvolles Einzelstück für viele weitere Jahre erhalten und kann auch zukünftigen Generationen Freude bereiten.
Ausgeführte Arbeiten – Stuhl mit dänischem Geflecht
Dänische Schnur verbindet Stabilität mit einer klaren, ruhigen Optik.
Bei diesem Stuhl war das alte Geflecht deutlich verschlissen und musste erneuert werden. Die Sitzfläche wurde deshalb vollständig neu mit dänischer Schnur geflochten.
Dänisches Geflecht ist besonders bei klassischen Holzstühlen beliebt. Es wirkt schlicht und hochwertig, ist angenehm im Sitzkomfort und kann bei fachgerechter Ausführung viele Jahre zuverlässig genutzt werden.
Material und Vorbereitung
Die richtige Schnur entscheidet über Sitzkomfort und Haltbarkeit.
Für diese Arbeit wird dänische Schnur verwendet. Vor dem Flechten wird das Material passend vorbereitet, damit es sauber geführt, gleichmäßig gespannt und dauerhaft belastbar verarbeitet werden kann.
Vor dem Neuaufbau werden alte Geflechtreste entfernt und der Holzrahmen kontrolliert. Erst wenn die Auflagepunkte, Kanten und Befestigungsbereiche stimmen, kann die neue Flechtarbeit sauber und stabil ausgeführt werden.
Während der Flechtarbeit
Jede Schnur trägt zur Stabilität der Sitzfläche bei.
Das dänische Geflecht entsteht Reihe für Reihe in sorgfältiger Handarbeit. Jede Schnur wird einzeln geführt, gespannt und exakt an ihrem Platz verarbeitet. Nur eine gleichmäßige Spannung sorgt später für eine dauerhaft belastbare und angenehm sitzende Fläche.
Während der gesamten Arbeit werden Verlauf und Spannung immer wieder kontrolliert. So entsteht das charakteristische Flechtbild mit seiner ruhigen, klaren Struktur und der hohen Stabilität, für die dänisches Geflecht bekannt ist.
Fertigstellung
Der Stuhl ist wieder bereit für viele Jahre täglicher Nutzung.
Nach Abschluss der Flechtarbeit präsentiert sich die Sitzfläche wieder gleichmäßig, stabil und harmonisch. Das neue dänische Geflecht fügt sich selbstverständlich in den Holzrahmen ein und unterstreicht die schlichte Eleganz des Stuhls.
Eine fachgerechte Geflechterneuerung erhält nicht nur die Funktion des Möbelstücks, sondern bewahrt auch seinen ursprünglichen Charakter. So kann der Stuhl viele weitere Jahre genutzt werden, anstatt ersetzt werden zu müssen.
Vorher und Nachher
Der direkte Vergleich zeigt den Unterschied.
Links ist die verschlissene Sitzfläche zu sehen, deren dänisches Geflecht seine Stabilität und Optik bereits weitgehend verloren hatte. Rechts zeigt sich derselbe Stuhl nach der vollständigen Erneuerung mit neu geflochtener dänischer Schnur.
Eine fachgerechte Geflechterneuerung erhält den ursprünglichen Charakter des Möbelstücks und macht den Stuhl wieder uneingeschränkt nutzbar. Statt einen hochwertigen Holzstuhl zu ersetzen, bleibt seine Substanz erhalten und kann noch viele Jahre Freude bereiten.